Die Montmorency Kirsche – die erstaunliche Sauerkirsche

Montmorency Sauerkirsche

Die wertvolle Sauerkirsche der Art Montmorency wird vor allem aufgrund ihrer entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften immer beliebter.

Alljährlich beginnt im Juli die Kirschsaison und Jung und Alt freut sich über die saftigen, roten Früchte. Bevorzugt werden üblicherweise die dunklen, süßen Kirschen. Was die wenigsten wissen, die Sauerkirsche, ihre saure Artverwandte, hat ungemein mehr gesundheitsfördernde Nährstoffe zu bieten. Sauer macht also nicht nur lustig, sondern auch gesund. Dabei ist in den letzten Jahren besonders eine Sauerkirsch-Sorte in den Focus der Wissenschaft gerückt: Die Montmorency Kirsche.

Tobias Duven und Dr. Jürgen Schwarzl haben sich die Mühe gemacht und die Erkenntnisse über die Montmorency in einem informativen Buch zusammenzutragen. Beginnend mit einem historischen Rückblick über die traditionelle Verwendung, über die Wirkstoffe und die Verwendungsmöglichkeiten in Bezug auf Heilmethoden und vorbeugende Maßnahmen, bis hin zu schmackhaften Rezepten, bekommt der Leser einen guten Überblick über die Vorzüge der Montmorency Sauerkirsche geboten. Die Informationen werden fachkundig dargelegt und mit Bildern, Grafiken und Schaukästen veranschaulicht. Quellenangaben und Verweise zu wissenschaftlichen Studien runden das Werk ab.

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Die Sauerkirschproduktion hat sich seit den 60ger Jahren fast verdoppelt. Grund dafür sind mitunter die wertvollen Inhaltsstoffe. Der Gehalt an Polyphenolen ist bei Sauerkirschen fast doppelt so hoch, wie bei den Süßkirschen.

In Europa ist der Kirsch-Konsum weltweit am höchsten und Deutschland steht beim Verbrauch sogar an erster Stelle. Der Anteil an frischen Kirschen ist dabei allerdings verhältnismäßig gering. Der Großteil der verzehrten Kirschen beläuft sich auf konservierte Kirschen und Kirschsaft.

Auch die Montmorency Kirsche erfreut sich hierzulande immer größerer Beliebtheit. Da sie hier jedoch nicht abgebaut wird, beläuft sich der Konsum größtenteils auf Kirschsaftkonzentrat, getrocknete Kirschen oder Kapseln.

Nachdem zahlreiche Studien die gesundheitsfördernde Wirkung dieser Kirsche untersucht und bestätigt haben, wächst auch die Nachfrage stetig. Die Montmorency Kirsche soll unter anderem

  • Gichtschmerzen und andere rheumatische Erkrankungen reduzieren,
  • bei Schlafproblemen helfen
  • und dem Körper helfen, sich nach körperlichen Anstrengungen schneller zu regenerieren.

Kein Wunder also, dass die Kirsche auch schulmedizinisches Interesse geweckt hat.

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Tobias Duven und Dr. Jürgen Schwarzl haben sich die Mühe gemacht und die Erkenntnisse über die Montmorency in einem informativen Buch zusammenzutragen. Beginnend mit einem historischen Rückblick über die traditionelle Verwendung, über die Wirkstoffe und die Verwendungsmöglichkeiten in Bezug auf Heilmethoden und vorbeugende Maßnahmen, bis hin zu schmackhaften Rezepten, bekommt der Leser einen guten Überblick über die Vorzüge der Montmorency Sauerkirsche geboten.

Die Informationen werden fachkundig dargelegt und mit Bildern, Grafiken und Schaukästen veranschaulicht. Quellenangaben und Verweise zu wissenschaftlichen Studien runden das Werk ab.

Herkunft der Montmorency Kirsche

Ihren Weg zu uns fanden die Kirschen durch die Römer, die sie über die Alpen an den Bodensee brachten. Weltweit gibt es heute ca. 1000 verschiedene Kirscharten, von denen bei uns in Deutschland rund 70 Sorten angebaut werden.

Die begehrte Montmorency Kirsch wird jedoch nicht in Deutschland kultiviert. Sie wird momentan ausschließlich in den USA, bzw. in Michigan angebaut. Die klimatischen Bedingungen sind dort ausgezeichnet und so wird die Montmorecy Kirsche dort nicht ohne Grund schon seit 1852 gezüchtet.

Geerntet werden die Kirschen zwischen Juli und August. Zu dieser Zeit ist die Nährstoffdichte am größten. Insgesamt werden in Amerika pro Jahr ca. 150 000 Tonnen Montmorency Kirschen geerntet.

Inhaltsstoffe der Montmorency Kirsche

In Kirschen stecken jede Menge gesunde Inhaltsstoffe, weshalb man sie im Sommer möglichst täglich verzehren sollte. Dabei unterscheiden sich die Inhaltsstoffe zwischen Süß- und Sauerkirschen, wenn auch nur geringfügig. Zum einen ist der Zuckergehalt in Süßkirschen höher und zum anderen haben Sauerkirschen einen wesentlich höheren Anteil an Carotinoiden und anderen sekundären Pflanzenstoffen, die sich positive auf die Gesundheit auswirken.

Besonders die Antioxidantien spielen eine wichtige Rolle unter den Inhaltsstoffen der Kirsche. Sie neutralisieren die schädliche Wirkung von freien Radikalen und finden sich in den Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen wieder.

Nährstofftabelle Süßkirsche vs. Sauerkirsche.

Die Sauerkirsche besteht zu 83 – 85% aus Wasser. Die folgenden Angaben beziehen sich auf je 100g rohe Kirschen.

Nährstoff Süßkirsche Sauerkirsche
Energiewert 63 kcal 53 kcal
Roheiweiß 0,9 g 0,9 g
Kohlehydrate 13,3 g 9,9 g
Fett 0,3 g 0,5 g
Ballaststoffe 1,3 g 1,0 g
Kalium 229 mg 114 mg
Magnesium 11 mg 8 mg
Eisen 0,4 mg 0,5 mg
Kalzium 17 mg 8 mg
Vitamin A 6 µg 40 µg
Vitamin B1 0,04 mg 0,05 mg
Vitamin B2 0,04 mg 0,06 mg
Niacin 0,3 mg 0,4 mg
Vitamin B6 0,05 mg 0,05 mg
Vitamin C 15 mg 12 mg
Vitamin E 0,1 mg 0,1 mg
Folsäure 52 µg 75 µg

(Quelle Sauerkirsche und Quelle Süßkirsche)

Reife Kirschen haben die höchste Nährstoffdichte

Beim Verzehr von Kirschen sollte man stets darauf achten, dass ausschließlich reife Kirschen gegessen werden. Denn nur in reifen Kirschen findet sich die volle Bandbreite an wertvollen Inhaltsstoffen. Besonders die Montmorency Kirsche besticht durch ihren ausgesprochen hohen Anteil an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen.

Neben Mineralstoffen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen, wie Anthozyan und Polyphenol, ist in der Montmorency Kirsche die Konzentration an Melatonin relativ hoch.

Melatonin – das Schlafhormon

Melatonin ist ein Hormon, welches vom Körper bei Einbruch der Dunkelheit produziert wird und den Schlaf-Wachrhythmus im Körper steuert. Durch die hohe Melatoninkonzentration in der Montmorency Kirsche wird sie gerne bei Schlafstörungen empfohlen. Melatonin besitzt aber auch ein großes antioxidatives Potential gegenüber Hydroxylradikalen. Da der oxidative Zerfall gehemmt wird, hat Melatonin auch eine altersvorbeugende Wirkung. Quellen: Paradisi.de und pdf von Ingredients-USA.com

Mineralstoffe

Zu den enthaltenen Mineralstoffen in der Montmorency Kirsche zählen Kalium, Kalzium, Phosphor, Natrium, Chlor und Magnesium. Da Mineralstoffe anorganische Nährstoffe sind und nicht vom Körper produziert werden, müssen sie dem Körper mit der Nahrung zugeführt werden.

Pro 100g Sauerkirsche Funktion
Magnesium 8 mg Aktivierung von mehr als 300 Enzymen; Stabilisierung der Zellmembranen
Kalium 114 mg Verantwortlich für den Säure-Basen-Haushalt; Erregung von Nerven und Muskeln; Zellvolumen
Kalzium 8 mg Knochen- und Zahnaufbau; Nerven-, Herz- und Muskelfunktion; Stabilisierung der Zellmembranen; Blutgerinnung
Phosphor 19 mg Phosphor hilf bei Schwäche, Reizbarkeit und nervöser Überempfindlichkeit
Natrium 2 mg Regulation des Säure-Basen-Haushaltes; Aktiviert Enzyme im zellulären Stoffwechsel

Auch Chlor ist mit 21 mg auf 100 g Kirschen vertreten.

(Quelle: Gesundheit.gv.at)

Vitamine

Auch Vitamine müssen dem Körper über die Nahrung zugeführt werden. Sie sind lebensnotwenig und gehören zu den essentiellen Stoffe, die der Organismus braucht. Sauerkirschen enthalten vor allem Vitamin A, B1, B2, B6 und Vitamin C. Zusammen mit den Carotinoiden, die eine Vorstufe des Vitamin A darstellen, gehören zu den antioxidativ wirkenden Nährstoffen.

Besonders der Vitamin A Gehalt ist bei der Sauerkirsche im Vergleich zu Süßkirschen sehr hoch. Er beträgt bei der Sauerkirsche 40 µg/100 g. Vitamin A wird hat im Körper wichtige Funktionen. So braucht man es für die Steuerung des Zellwachstums, für die Hormonproduktion und die Immunabwehr. Außerdem wird es vom Körper für den Aufbau und die Funktion der Schleimhäute benötigt und ist wichtig für die Sehfunktion.

Auch die folgenden Vitamine sind in Sauerkirschen enthalten, wenn auch in relativ geringer Konzentration: Vitamin B3, B5, B7, Vitamin B9, Vitamin D und Vitamin K.

Sekundäre Pflanzenstoffe (Polyphenole und Anthozyane)

Wie die Carotinoide gehören auch die Polyphenole und Anthozyane zu den Sekundären Pflanzenstoffen. Die Anthozyane gehören zu den Flavonoiden und verleihen Lebensmittel eine rote Färbung.

Die Montmorency Kirsche hat im Vergleich zu anderen Kirschsorten einen enorm hohen Anteil an sekundären Pflanzenstoffen. Obwohl sie nicht zu den essentiell notwendigen Nährstoffen gehören, haben sie einen positiven Einfluss auf einige Stoffwechselprozesse. Das antioxidative Potential der Montmorency Kirsche ist relativ hoch und trägt zur Gesundhaltung gegen einige Krankheiten bei, da die Antioxidantien unser körpereigenes biologisches Material schützen.

Spurenelemente

Die Sauerkirsche enthält wichtige Spurenelemente. Eisen ist dabei mit 0,6 mg und Zink mit 0,1 mg vertreten.

  • Eisen ist besonders wichtig für die Blutbildung und die Sauerstoffbildung der Organe.
  • Zink wird vor allem für den Kohlehydrat-, Eiweiß- und Fetthaushalt benötigt, sowie für die Immunabwehr, das Haarwachstum und die Wundheilung. Wichtig ist Zink auch für die Insulinspeicherung. Aufgrund des Zinks wirkt die Montmorency Kirsche auch blutzuckerregulierend.

Auch die folgenden Spurenelemente sind in geringer Konzentration in der Sauerkirsche enthalten:

  • Fluor (18µg/ 100g Sauerkirsche)
  • Kupfer (100 µg/ 100g Sauerkirsche)
  • Mangan (0,08 µg/ 100 Sauerkirsche)

Wirkung der Montmorency Kirsche

Montmorency Kirschen werden bei unterschiedlichsten gesundheitlichen Problemen empfohlen. Die gesundheitsfördernde Wirkung hat die Montmorency Kirsche ihren wertvollen Inhaltsstoffen zu verdanken.

Von besonderer Bedeutung sind, neben den Mineralstoffen und Spurenelemente, dabei der hohe Gehalt an Carotinoiden, Phenolen und Anthocyanen. Diese sekundären Pflanzenstoffe wirken antioxidativ und helfen dem Körper die freien Radikale einzufangen.

Antioxidative Wirkung der Montmorenca Kirsche

Da freie Radikale im Körper zu schwerwiegenden Erkrankungen führen können, ist es wichtig, Antioxidantien vermehrt über die Nahrung aufzunehmen. Die Antioxidantien der Monmorency Kirsche hindern freie Radikale an ihrer Verbreitung, indem sie die Kettenreaktion ihrer Fortpflanzung unterbricht.

Antikanzerogene Wirkung der Montmorency Kirsche

Auch in der Krebsforschung könnte die Montmorency Kirsche große Erfolge erzielen. In Versuchen hat sich gezeigt, dass die Anthozyane der Sauerkirsche die Tumorentwicklung bei Mäusen, sowie das Wachstum menschlicher Dickdarmkrebszellen blockierten (siehe: Quelle Cancerletters.de)

Anhand zahlreicher Studien die mit der Montmorency Kirsche durchgeführt wurden, haben Wissenschaftler auch weitere interessante Entdeckungen gemacht. Die Montorency Kirschen wirken nicht nur antikanzerogen, und antioxidativ, sondern auch entzündungshemmend und schlaffördernd.

Schlaffördernde Wirkung der Montmorency Kirsche

Die amerikanische Sauerkirsche enthält das sogenannte Schlafhormon Melatonin. Dieses wird zwar auch vom Körper selbst produziert, jedoch nimmt die Produktion im Laufe des Alters ab. In einer Studie die im „European Journal of Nutrition“ veröffentlicht wurde, kam man zu dem Ergebnis, dass sich die Schlafqualität und die Schlafdauer infolge des Verzehrs von Montmorency Kirschsafts verbessert hat.

Antientzündliche Wirkung von Montmorency Kirschen

Patienten mit rheumatischen Erkrankungen können ebenfalls von der Wirkung der Montmorency Kirsche profitieren. Versuche aus der Studie „Cherry Consumption and Decreased Risk of Recurrent Gout Attacks“ (pdf) haben ergeben, dass Gichtattacken mit dem regelmäßigen Verzehr von Sauerkirschsaft um 35% reduziert werden konnten. Nehmen Gichtpatienten Monmorency Kirschsaftkonzentrat in Kombination mit dem Gichtmedikament Allopurinol ein, konnten die Gichtanfälle sogar um bis zu 75% eingedämmt werden.

Eine positive Wirkung von Montmorency Kirschen konnte auch nach körperlicher Überanstrengung festgestellt werden. Durch die antientzündliche Wirkung der Sauerkirschen kann die Erholungszeit nach starker körperlicher Belastung stark verkürzt werden (Quelle: pdf.)

Um einen möglichst großen medizinischen Nutzen mit Sauerkirschen zu erzielen, wird der Verzehr von frischen Sauerkirschen oder Sauerkirschkonzentrat empfohlen.

Montmorency in der Medizin

Obst enthält zwar Zucker und der ist in erster Linie nicht gerade gesund, aber trotzdem sollte man auf die tägliche Portion Obst nicht verzichten, da sich im Obst auch wichtige Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe wiederfinden. Mediziner raten zu einer möglichst ausgeglichenen Mischung aus verschiedenen Obstorten.

Kirschen, besonders Sauerkirschen, sollten dabei tunlichst regelmäßig mit auf dem Speiseplan stehen, denn sie enthalten eine enorm hohe Menge an Antioxidantien. Besonders hoch ist dieser Wert bei der amerikanischen Sauerkirsche, der Montmorency Kirsche. Aufgrund zahlreicher Studien zur Wirkung dieser Kirsche wurde festgestellt, dass sie, besonders in Form eines Fruchtsaftkonzentrates, einen positiven Einfluss bei rheumatischen Erkrankungen hat. Sie hilft nicht nur Gichtanfälle zu reduzieren, sondern kann auch den Harnsäurespiegel auf natürliche Weise senken. Selbst bei Schlafstörungen und nach sportlicher Überanstrengung zeigt sich ein positiver Nutzen.

Montmorency bei Gicht

In Deutschland treten aufgrund unausgewogener Ernährung immer mehr Volkskrankheiten auf. Eine von ihnen ist die Gicht. Ausgelöst wird diese recht schmerzhafte Krankheit vor allem durch zu fleischlastige Ernährung und einen erhöhten Alkoholkonsum. Auslöser für die Krankheit ist die erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut.

Wissenschaftler sind daher ununterbrochen auf der Suche, Mittel zu entdecken oder zu entwickeln, mit denen die Harnsäuregehalt im Blut zu senken, oder die Ausscheidung der Harnsäure zu begünstigen. Im Idealfall finden sich natürliche Stoffe aus der Natur.

Auf der Suche sind die Forscher auf die Montmorency Sauerkirsche gestoßen. Obwohl man auch schon in der Antike vereinzelt um die gesundheitsfördernde Wirkung von Sauerkirschen wusste, haben dir Kirschen ihren Durchburch erst in den 50ger Jahren geschaftt. Dort konnte man während der Sauerkirschernte einen Rückgang von Gichtpatienten in den Praxen verzeichnen. Schon bald hat mein einen Zusammenhang zwischen dem vermehrten Sauerkirschverzehr und dem Rückgang von Gichtanfällen erkennen können. Die Gichtpatieneten haben mit dem Verzehr von Sauerkischen gleich auf zweierlei Weise von profitiert. Zum einen soll die Harnsäurekonzentration vorbeugend gesenkt und zum anderen die Entzündungen gehemmt werden.

Wissenschaftler der Boston Universtity haben in einer Studie die Wirksamkeit der Sauerkirsche bei Gichtpatienten untersucht und sind dabei zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen. 630 Versuchsteilnehmer haben über einen längeren Zeitraum Sauerkirschen verzehrt, wodurch das Risiko von Gichtanfällen um 35% gesenkt werden konnte. In einem erweiterten Versuch wurden die frischen Sauerkirschen durch ein Sauerkirschkonzentrat ausgetauscht. Dadurch konnte das Risiko von Gichtanfällen sogar um 45 % gemindert werden. Wird Sauerkirschkonzentrat zusammen mit einem Gichtmedikament verabreicht, können Gichtanfälle um 75% gesenkt werden.

Montmorency Kirsche bei Rheumatischen Erkrankungen

Bei rheumatoiden Erkrankungen können Montmorency Kirschen die Gelenkschmerzen reduzieren. In einer Studie der Oregon Health & Science University in Portland konnte die schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung des Kirschfruchtsaftes nachgewiesen werden. Dazu wurden Messungen der Entzündungswerte bei Frauen gemacht, die an Osteoarthritis litten. Man hat die Entzündungswerte vor einer 3wöchigen Montmorency Fruchtsaft-Kur und im Anschluss an die Kur gemessen und festgestellt, dass sich die Werte bei der zweiten Messung reduziert haben.

Weniger Schmerzen dank der Anthozyane

Der schmerz- und entzündungshemmende Effekt wird dabei den Anthozyanen zugesprochen. Anthozyane sind sekundäre Pflanzenstoffe mit antioxidativem Potenzial. Sie können bestimmte Enzyme von Entzündungsreaktionen abhalten. Damit hat die Montmorency Kirsche eine ähnliche Wirkung wie die Schmerzmittel Ibuprofen und Aspirin.

Kirschen senken Harnsäurewert

Die Montmorency Kirsche wird Gichtpatienten empfohlen, da die Kirsche den Harnsäurewert im Blut senken und die Nierenproduktion anregen kann. Nachgewiesen wurde diese Eigenschaft in einer Studie der Universität Boston (pdf). An der Studie haben 633 Gichtpatienten teilgenommen. Die Gichtattacken wurden infolge des Kirschverzehrs um 35 % reduziert. Wurden die Kirschen in Kombination mit dem Gicht-Präparat Allopurinol eingenommen, konnten die Gichtattacken sogar um 75% reduziert werden.

Bei Erkrankungen wie Arthritis, Osteoarthritis und Gicht können Montmorency Kirschen also auf ganz natürlichem Weg Schmerzlinderung schaffen und eignen sich zur Unterstützung von medizinischen Therapien.

Empfohlen werden dabei täglich zwei Hand voll Kirschen oder zwei Esslöffel eines SauerkirschasftKonzentrates.

Mit Montmorency Kirschen Schlafstörungen behandeln

Aufgrund des hohen Melatoningehaltes in Montmorency Kirsche, können sie bei regelmäßigem Verzehr das Schlafverhalten positiv beeinflussen.

Melatonin ist ein sogenanntes Schlafhormon. Es wird zwar vom Körper in den Abendstunden und nachts selbst produziert, allerdings nimmt die Produktion mit zunehmendem Alter ab. Um Schlafstörungen auf natürlichem Wege zu begegnen, eignet sich der vermehrte Verzehr melatoninhaltiger Lebensmittel, wie die Montmorency Kirsche, beispielsweise als Kirschasftkonzentrat.

In einer Studie der Nothumria University (pdf) fanden Wissenschaftler heraus, dass in Folge des regelmäßigen Kirschverzehrs die Schlafdauer verlängert werden kann. Die Teilnehmer an der Schlafstudie schliefen bis zu 40 Minuten länger und tiefer, was auf einen erholsameren Schlaf hindeutet.

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Montmorency Kirschen für Sportler

Doping ist im Sport schon lange ein brisantes Thema. Immer wieder wird an neuen Substanzen geforscht, die die Sportler noch leistungsstärker und ausdauernder machen. Dabei konzentrieren sich die Bemühungen auf das Erfinden von Stoffen, die bei Doping-Kontrollen möglichst nicht nachgewiesen werden können. Allerdings bewegt man sich bei solchen Verfahren in Bereich des Illegalen.

Von großem Vorteil sind da Lebensmittel, die die Leistung auf ganz natürlichem Wege steigern können. Forscher sind dabei auf die Eigenschaft von Kirschen gestoßen. Sie steigern zwar nicht die Leistungsfähigkeit, können aber die Regenerationszeit nach der körperlichen Belastung verkürzen.

Dabei ist vor allem die Montmorency Kirsche ins Zentrum des Interesses gerückt. Im „Journal of the International Society of Sports Nutrition“ wurde im Jahr 2010 dazu eine Studie (siehe PFD montmorency.sport) veröffentlicht.

Teilgenommen haben an der Studie 54 Läufer, die innerhalb von 4 Stunden im Durchschnitt ca. 26 km gelaufen sind. Alle Teilnehmer haben 7 Tage lang, auch am Tag des Laufes, zweimal täglich 355ml Kirschsaft getrunken. Die Hälfte der Teilnehmer hat Montmorency Kirschsaft und die andere Hälfte einen Placebo-Kirschsaft getrunken. Alle Teilnehmer klagten im Anschluss an das Rennen über Schmerzen, verzeichnete die Gruppe, die den Montmorency Kirschsaft getrunken hat eine geringere Zunahme des Schmerzes, gegenüber der Placebo Gruppe.

Die Wissenschaftler kamen anhand der Studie zu dem Ergebnis, dass die Einnahme von Monmorency Kirschsaft vor und während anstrengender Läufe Muskelschmerzen reduzieren kann.

Folglich kann man den Verzehr von Montmorency Kirschsaft für die natürliche Schmerzregulierung sowohl Hobby-, als auch Leistungssportlern empfehlen, um die Regenerationszeit im Anschluss sportlicher Betätigungen zu minimieren.

Sportler profitieren sogar doppelt von der Kraft der Montmorency Kirsche. Neben den enthalten Anthozyanen enthält sie auch das Schlafhormon Melatonin. Dieses sorgt für einen erholsamen Schlaf und einen verbesserten Wach-Schlaf-Rhythmus. Und ein erholsamer Schlaf sorgt für einen leistungsfähigeren Körper.

Hinweis: